Lachyoga – News & Wissenschaft

Unsere Fähigkeit zu lachen

Wir kommen auf die Welt und können es einfach! Babys und Kleinkinder lachen bis zu 500 mal am Tag und tun alles dafür, dass Bindungs- und Kuschelhormone bei uns ausgeschüttet werden.

Spätestens im Kindergarten wird uns eingebläut, dass jetzt „der Ernst des Lebens“ beginnt und so mancher von uns ist vom Lehrer ermahnt worden, weil er im Unterricht gelacht hat. Lachen gilt leider in vielen Lebensbereichen als vermeintlich unangebracht.Warum eigentlich? Kennen Sie ein Buch, in dem geschrieben steht, dass wir nicht lachen dürfen? 

Die meisten Erwachsenen lachen nur noch bis zu 15mal am Tag. Und je älter wir werden, desto mehr brauchen wir auch einen triftigen Grund zum Lachen. 

Unser Zusammenleben könnte so viel schöner sein, unsere Kommunikation so leichter und unser Alltag so friedlicher – wenn wir wieder mehr (miteinander) lachen!

Lachen macht glücklich und verbindet uns.

Gelotologie – Die Entwicklung der Lachforschung

zu Beginn der 60er Jahre beschäftigten sich erstmal Wissenschaftler mit den körperlichen und psychischen Auswirkungen des Lachens.

Nach Dr. William Fry oder Dr. Lee Berk ( Studie mit Herzinfarktpatienten zum Lachen und Herzrhythmus-Störungen) sind inzwischen mehr als 250 Wissenschaftler auf Spurensuche zu den positiven Auswirkungen des Lachens.

Studien zeigen die Verbesserung der Blutwerte & positive Reaktionen des Immunsystems. Klinische Beobachtungen belegen die Reduzierung der Medikamentenmengen und die Verkürzung der stationären Behandlungszeiten.

1995 entwickelte der indische Mediziner Dr. Madan Kataria mit seinem Team ein einzigartes Lachyogakonzept. Eine Kombination aus Lach- und Atemübungen, rhythmischem Klatschen, freier Bewegungsimprovisation und Entspannungseinheiten. Er entdeckte, dass unser Gehirn echtes und unechtes Lachen nicht unterscheidet – die Glückshormone werden in beiden Fällen wirksam produziert.

Lachen – mit erfreulichen, messbaren Erfolgen

  • der Stress-Hormon-Anteil (Kortisol) sinkt signifikant
  • Glückshormone (Endorphine) und Schmerzstiller (Opiate) werden freigesetzt
  • das Immunsystem wird gestärkt – lgA und lgG werden erhöht
  • ein exzellentes Herz- und Rumpftraining: mit 10 Minuten Lachtraining steigt die Herzfrequenz vergleichbar zu einem 30-minütigen Gerätetraining
  • wie „Organ-Jogging“ – das Lymphsystem wird aktiviert und die Verdauungsorgane werden massiert
  • verbesserte Gruppendynamik – die Spiegelneuronen im Gehirn bewirken eine positive Wechselwirkung zwischen lachenden Menschen


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